Photo: Maik Bunschkowski
Stand: 21. Mai 2026 HinweisWer etwas über mich erfahren oder mit mir Verbindung aufnehmen möchte, findet mich nicht bei Facebook. Ich gebe auch weder Meinungen auf Twitter kund, noch beabsichtige ich, dort irgend jemandens Äußerungen zu verfolgen. Vielmehr bin ich mit Heiner Flassbeck einer Meinung, dass ein Verbot dieses Mediums einen entscheidenden Schritt zur Vorbereitung deliberierter politischer Entscheidungen darstellte. Aber es gibt diese Seite und ich habe auch eine E-Mail-Adresse und eine Telefonnummer:
mailto:rainer_fischbach@gmx.net
Haftungsausschluss:Auf den Inhalt externer Seiten, d. h. Seiten außerhalb meiner Domain, die hier verlinkt sind, habe ich keinen Einfluss und mache mir solchen Inhalt nicht zueigen, sondern distanziere mich explizit davon. |
AktuellesKommt die künstliche Superintelligenz?Entsprechende Hoffnungen, Befürchtungen und letztere adressierende Versicherungen, dass wir uns mit ihr abfinden müssten, gehen inzwischen auch in den Alternativmedien um: nach Globalbridge und NDS reiht sich auch Overton ein.Ich habe zum Thema ein paar Überlegungen angestellt [Text als PDF <https://www.rainer-fischbach.info/superintelligenz_rf_20260521.pdf>]. Im Zusammenhang mit der Rede von der Superintelligenz taucht auch das seit den 1980ern herumgeisternde Thema Cyberspace wieder auf und ist entsprechend im obigen Text auch Gegenstand. Es verbindet sich meist mit der Erwartung, durch neuronale Interfaces an jener teilhaben zu können oder, durch "mental upload", ganz mit ihr zu verschmelzen. Der alltägliche Umgang mit PC, Laptop oder Smartphone soll ja nur die Vorstufe dazu bilden. Nicht zuletzt zielten die Maßnahmen während der pandemischen Jahre darauf, solchen Umgang als Ersatz für das leibliche Leben zu akzeptieren. Um die Jahreswende 2021/2022 schrieb ich dazu einiges, was dann zu einem Kapitel in Ein Virus zum Beispiel wurde. Die Redaktion bei Makroskop, für das der Text entstanden war, wollte nur dessen erste Hälfte bringen, weil sie die zweite "zu verscheörungstheoretisch" fand. Auf Nachfrage deshalb hier der ganze Text [Text als PDF <https://www.rainer-fischbach.info/fischbach_zweite_welle_pub.pdf>]. Weiteres zum Thema KI: Gibt es einen Ki-Wettlauf? [Text als PDF] [Literaturhinweise zur KI <https://www.rainer-fischbach.info/ki_literatur.html>]. Ein Gespräch zum Thema hatte ich am 7. Februar 2025 in der Sitzung 235 des Coronaausschusses (ab 1:35:00), Vorträge zum Thema KI hielt ich am 29. Oktober 2025 in der Bibliothek "Heinrich von Kleist" in Berlin [Aufzeichnung des Vortrags <https://www.youtube.com/watch?v=i8QvNRQZtM8>] und am 20. Januar 2026 im NDS-Leserkreis [Vortragsfolien <https://www.rainer-fischbach.info/ki_nds__20260120.pdf>]. Vorletztes Jahr erschienen (24. Mai 2024)
Die gesellschaftliche Macht digitaler Technologien:
Zwischen Wellen technologischen Überschwangs und den Mühen der Ebene.Herausgegeben von Jörg Pohle, Rainer Fischbach und Klaus Lenk. Marburg: Metropolis, 2024. 299 Seiten, Paperback €29,80, PDF €24,44 ISBN 978-3-7316-1565-1 [Seite zum Buch <https://www.metropolis-verlag.de/Die-gesellschaftliche-Macht-digitaler-Technologien/1565/book.do>] [Einleitung der Herausgeber <https://www.metropolis-verlag.de/buchbeigaben/1565/1565_einleitung.pdf>] [Besprechung durch Joachim Hirsch auf Links-Netz] Neben drei Beiträgen der Herausgeberkollegen und denen von Peter Brödner, Ralf Lankau und Anne Krüger enthält es zwei von mir: Modellwelten, Weltmodelle und smarte Objekte: Vor ihrem geschichtlichen Hintergrund, doch bis in die Gegenwart reichend, untersuche ich die Bedeutung von Modellen für das Weltverständnis, die Praxis und nicht zuletzt für die Konstruktion von Softwaresystemen sowie — heute ohne Rechner mit geeigneter Software kaum noch zu machen — von technischen Artefakten, globaler Infrastruktur und davon abhängenden Mensch-Maschine-Systemen. Macht, Definition von und Verfügung über Modelle gehen dabei zusammen. [Online <https://www.metropolis-verlag.de/Modellwelten%2C-Weltmodelle-und-smarte-Objekte/15336/book.do>] Von der Atombombe zur Biomacht. Informatik als Treiber globaler Bedrohungen: Ohne die Atomphysik konnte die Molekularbiologie so wenig entstehen wie die Bomben auf Hiroshima und Nagasaki. Auf den Computer waren die Entwicklung der nachfolgenden Generationen von Atomwaffen mit den Systemen zu ihrer Kontrolle und Beförderung ebenso angewiesen wie die seitherigen Fortschritte der Molekularbiologie. Dass sich mit dieser schon seit ihren Anfängen und bis in die Gegenwart reichend ein Programm der Kontrolle über die menschliche Physis und Psyche wie auch die Gesellschaft verbindet, ist im heutigen Bewusstsein ebenso wenig präsent wie die neuerliche Verschärfung der atomaren Drohung. Ein Versuch, die Zusammenhänge zu verdeutlichen. [Online <https://www.metropolis-verlag.de/Von-der-Atombombe-zur-Biomacht/15338/book.do>] 40 Jahre War GamesIm Herbst 1983 kam mit War Games ein Streifen in die Kinos, in dem — Premiere solcher Figuren für Hollywood — ein jugendlicher Hacker und ein Atomkrieg spielender Computer die Hauptrollen spielen. Ich hätte das vergessen, wenn ich nicht durch Weltexperiment darauf hingewiesen worden wäre. Ich hatte damals eine Besprechung zu dem Film verfasst, die in Heft 1/1984 der Blätter für deutsche und internationale Politik erschien, die damals noch eine gänzlich andere Zeitschrift waren als heute und auch als Plattform der Friedensbewegung fungierten. Bei erneuter Lektüre erweist sich dieser Text, der den Film in den damaligen nuklearstrategischen Kontext stellt, als überraschend aktuell, nur die vielen Druckfehler verlangen eine Entschuldigung. Den Hintergrund bildete die Diskussion um Atomrüstung und insbesondere die geplante Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland — alles Themen, die wieder brandaktuell sind, ohne entsprechende Auseinandersetzungen oder gar Aktionen auszulösen. Ein weiterer, etwas jüngerer Text, der das Thema (und einige andere) im Kontext der Kybernetik diskutiert ist, wie das Kapitel Von der Atombombe zur Biomacht. Informatik als Treiber globaler Bedrohungen aus dem 2024 erschienenen Band Die gesellschaftliche Macht digitaler Technologien ebenfalls noch aktuell. Zwei AbschiedeDie drei panisch-pandemischen Jahre und jetzt, noch mehr, der Krieg in der Ukraine, brachten außer immensen Belastungen auch einige Klärungen: nicht zuletzt entblößte sich eine konformistische, weder zur Treue zu ihren Prinzipien noch zum Widerstand gegen die Zumutungen der Gegenwart fähige Linke, der die modischen Gags des victimhood by proxy und des virtue signaling als hinreichender Ausweis progressiver Politik gelten, zur Kenntlichkeit — für mich Grund genug, um zwei Abschiede zu vollziehen:
|
Über michPublikationenDie Liste meiner Publikationen findet sich hier. Unter ihnen befinden sich folgende Monographien:
AktivitätenNachdem ich Jahrzehnte an der Konstruktion von Softwaresystemen in diversen industriellen Bereichen gearbeitet, betrieblich sowie als Dozent, Betreuer von Abschlussarbeiten und Mitglied eines Prüfungsausschusses an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg technische Informatiker ausgebildet, schließlich auch Hunderte Vorträge und Aufsätze zu Fachthemen (in Sammelbänden und Zeitschriften, insbesondere in der iX) veröffentlicht habe, beschäftige ich mich jetzt hauptsächlich mit den Themen, die in den letzten Jahren zunehmend meine Aufmerksamkeit fanden: dem Zusammenhang von Wissenschaft, Technik, Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft (in den letzten Jahren vor allem in Beiträgen auf Makroskop). Dabei interessiert mich nicht zuletzt dessen philosophische Dimension. Mein fachlicher Schwerpunkt lag vor allem auf der Unterstützung von Planung und Produktentwicklung durch IT. Erfahrungen konnte ich in einer Reihe unterschiedlicher Industrien sammeln (Bauwesen, Bergbau, Land- und Baumaschinen, Druckmaschinen, Energietechnik, Automobil- und Bahntechnik). In den letzten zwei Jahrzehnten arbeitete ich vor allem im Umfeld des Product Lifecycle Management (PLM); wobei mein Spezialgebiet die Analyse, Bereinigung bzw. Aufbereitung und Konvertierung großer Datenmengen, insbesondere für die Systemmigration war. Daneben gab es auch andere Aufgaben wie Lösungen für den Upload spezieller Dokumente in PLM-Systeme, z.B. die regelmäße Aktualisierung des Bestands von öffentlichen Normen oder die Übernahme von Entwicklungsdokumenten aus Fremdsystemen, die Generierung von Reports wie unterschiedlichen Formen von Stücklisten oder Unterlagen für das Änderungsmanagement. In meinem letzten Projekt ging es um die Automatisierung von Tests — eine höchst spannende Aufgabe von wachsender Bedeutung. Dazu hatte ich zwar vor Jahrehnten eine Diplomarbeit betreut, doch seither nichts mehr gemacht. Zu den Themen, die nicht nur immer wieder in meiner Arbeit auftauchten, sondern darüber hinaus mein beständiges Interesse fanden, gehören die technischen und epistemischen Fragen der Modellierung. Ich habe darüber, ursprünglich im Kontext des Bauwesens, schon vor drei Jahrzehnten und mehr gearbeitet und publiziert. Die technischen Probleme der Modellierung motivierten auch mein Interesse an der objektorientierten und funktionalen Programmierung, zu denen ich umfangreich publiziert habe. Die funktionale Technik enthält nach meiner Meinung ein großes Potential für die Verarbeitung großer Datenmengen. In jüngerer Zeit trat jedoch die Beschäftigung mit den epistemischen Fragen in den Vordergrund; was vorläufig seinen Niederschlag einem Konferenzbeitrag fand. |
||